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Birgit und Andreas Kuhn

„Wir bleiben dran, auch wenn andere längst aufgeben.“


Mit künstlicher Intelligenz in Autos befasst sich die ANDATA Entwicklungstechnologie GmbH schon seit über zehn Jahren – also lange vor dem aktuellen Hype um das Thema Digitalisierung. 2004 bündelten DDI Dr. Andreas Kuhn und Mag. Birgit Kuhn technischen Pioniergeist und wirtschaftliche Kompetenz und gründeten ihr Familienunternehmen. Seither wird erfolgreich an der Entwicklung intelligenter Steuerungssysteme und passender Softwarelösungen auf Basis mathematischer Verfahren gearbeitet.

„Wir leisten seit über 13 Jahren Pionierarbeit auf dem Gebiet künstliche Intelligenz für Fahrzeugsicherheit, automatisiertes Fahren und Verkehr“, sagt Birgit Kuhn, die gemeinsam mit ihrem Mann positiven Unternehmergeist und eine Think-Big-Mentalität im Unternehmen verankert hat. „Unsere Devise ist: Stets an Lösungen dranbleiben, auch wenn es schwierig wird und andere längst aufgeben.“ Das Kernteam besteht aus 20 Entwicklern unterschiedlichster technischer Fachrichtungen – alles leidenschaftliche Tüftler und Problemlöser. Seit 2013 gibt es auch eine Niederlassung in Wien. In einem 2009 gemeinsam mit Audi gegründeten Joint Venture sind weitere 200 Mitarbeiter beschäftigt. „Wir sind eine Algorithmen-Fabrik mit innovativen Entwicklungsprozessen und einem einzigartigen Methoden-Cocktail“, charakterisiert der technische Mathematiker und Maschinenbauer Andreas Kuhn das Unternehmen.

Europäisches Vorzeigeprojekt zur Mobilität der Zukunft

ANDATA arbeitet im Konsortium „WienZWA – Zukunft Wird Automatisiert“ mit, das vom Verkehrsministerium mit einer europäischen Testumgebung für automatisiertes Fahren beauftragt wurde. Für dieses internationale Vorzeigeprojekt mit Testlabor und integrierter Teststrecke für automatisiertes Fahren bündeln Technologieunternehmen ihre Kräfte, denn die zunehmende Mobilität erfordert eine intelligente Verkehrsregelung. „Wir haben patentierte Verkehrssteuerungsverfahren und Algorithmen entwickelt, die die Verkehrsbelastung vorhersagen und damit ein Eingreifen ermöglichen, bevor es überhaupt zum Stau kommt“, gibt Kuhn Einblick ins Projekt. Die Schwierigkeit sei vor allem, Sicherheit und Verkehrsverbesserung zu kombinieren. Denn mehr Sicherheit bedeutet eigentlich langsameres Fahren bei weniger Dichte, wohingegen ein besserer Verkehrsfluss schnelleres Fahren bei höherer Dichte erfordert. Mit der neuen Technologie VERONET von Andata ist es gelungen, diesen Gegensatz zu lösen.

Die größten Erfolge erzielte ANDATA bisher auf den Gebieten Fahrzeugsicherheit und mobile Robotik. Kuhn hat sich zum Ziel gesetzt, mit seinem Unternehmen weiterhin die „Speerspitze“ seiner technologischen Themenfelder zu bilden.
www.Andata.at

Birgit und Andreas Kuhn wurden fotografiert von Richard Ronacher aus Viehhofen, der sich auf Werbe-, Event- und Porträtfotografie spezialisiert hat.


„Wir bleiben dran, auch wenn andere längst aufgeben.“

 

Fotograf: Richard Ronacher
www.der-fotoigel.at