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Johannes Allesch

„Wir verbinden medizinische Expertise und professionelle 3-D-Animationen“


An die 17 Millionen Operationen werden jährlich in Österreich und Deutschland durchgeführt. Das bedeutet, dass 17 Millionen Patienten über die Eingriffe und deren Risiken aufgeklärt werden müssen. Um das straffe Zeitmanagement in Krankenhäusern zu unterstützen, stellt die Salzburger Firma AniMedical Animationsfilme her, die die Patienten genauestens über die bevorstehende Operation informieren.

„Unsere digitale Aufklärungssoftware AniMedes sorgt für mehr Sicherheit im medizinischen Informationsprozess. Oft wird den Patienten ein Hinweisblatt gegeben, das vor medizinischen Fachwörtern nur so strotzt. Und auch die persönliche Kommunikation zwischen Arzt und Patient ist wegen Zeitmangels meist nicht optimal“, weiß Universitätsprofessor Thomas Hölzenbein. Insbesondere bei Risikopatienten können Kommunikations- oder Lesefehler schnell lebensbedrohlich werden. „AniMedes versucht, dieses Risiko auf ein Minimum zu reduzieren. Unsere Animationen gibt es nicht nur auf Deutsch, sondern auch in englischer, serbischer und türkischer Sprache“, so Geschäftsführer Mag. (FH) Johannes Allesch. Zusammen mit dem Mitbegründer und medizinischen Beirat Prof. Dr. Thomas Hölzenbein haben die beiden innerhalb kurzer Zeit die Software AniMedes erstellt, die komplizierte medizinische Vorgänge mit 3-D-Animationen lehrreich darstellt. Die Kombination aus wirtschaftlichem Know-how und medizinischem Wissen verbinden die beiden zu einem erstklassigen Produkt.

Medizinische Expertise und technologisches Know-how

„Idealistisch, innovativ, alternativ“, so beschreibt Allesch AniMedical. 3-D-Animationen auf perfekter technologischer Basis und verständliche medizinische Informationen sind rar. „Als wir 2010 mit AniMedical gegründet haben, gab es so gut wie keine Konkurrenz in Europa“, weiß Johannes Allesch. „In unserem Arbeitsumfeld agieren wir so ressourcensparend wie möglich. Nur auf diese Weise können wir mit größer aufgestellten Konkurrenten mithalten.“

In die Zukunft blicken die beiden Unternehmer sehr positiv: „In den kommenden Monaten wird AniMedes auf den Markt gebracht. Trotz aller Unwägbarkeiten sind wir aber sicher, dass diese Innovation ein wichtiger Schritt hin zu einer optimalen Kommunikation ist und den Krankenhausalltag wesentlich erleichtert.“ Für Patienten wie Ärzte wäre es sehr wünschenswert.

Fotografiert wurde Johannes Allesch von Eva Frischling. Die Straßwalchnerin ist passionierte Fotografin, darüber hinaus auch Autorin und Bloggerin.


„Ich bin davon überzeugt, dass die Zeit gekommen ist, in der es sich lohnt den Mut zu haben, gemeinsam neue, flächendeckende, multimediale Standards zu entwickeln.“

 

 

Fotografin: Eva Frischling
www.rookie.co.at