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Martin jun., Martin sen., Alois und Christine Lechner

„Nur Qualität macht Freude!“

 

Seit bald 40 Jahren stellt Familie Lechner in ihrem kleinen Familienbetrieb in Handarbeit Blechblasinstrumente von höchster Qualität her. Zu den Kunden des Unternehmens zählen Bläser aus zahllosen Musikkapellen und auch rund 100 Orchester und Opernhäuser aus aller Welt schwören auf die Handwerkskunst aus Bischofshofen. Aus dem 1978 gegründeten Ein-Mann-Betrieb entwickelten sich drei spezialisierte Unternehmen mit rund 20 Mitarbeitern.
 
Martin Lechner sen. kam einst durch Zufall zum Beruf, als er nach seiner Zeit beim Bundesheer in einer Reparaturwerkstatt für Musikinstrumente aushalf. Daraufhin beschloss er, das Handwerk des Blechblasinstrumentenbauers von Grund auf zu erlernen, und ging dafür nach Geretsried in Deutschland. 1978 kam er zurück in seine Heimatstadt Bischofshofen und gründete seinen eigenen Betrieb für die Erzeugung und Reparatur von Blasinstrumenten.
Bereits zwei Jahre später eröffnete Martin Lechner sen. gemeinsam mit seinem Bruder Alois einen zweiten Standort, der mittlerweile aus einem Fachhandel für Tasten-, Saiten- und Schlaginstrumente, Musikelektronik, einer Harmonikawerkstätte und einem Verleih für Orchesterschlagwerk besteht. Aus den Unternehmen entstand 2016 ein weiterer selbstständiger Betrieb für den Verleih von Ton- und Lichtanlagen.
 
Die Leidenschaft zur Musik im Blut
Wie es sich für einen echten Familienbetrieb gehört, ist auch die nächste Generation fest in das Unternehmen integriert. Über die Jahre lehrte Martin Lechner sen. das Handwerk seinen beiden Söhnen Martin jun. und Christian, die 2006 die Meisterprüfung für Blechblasinstrumentenerzeuger mit Erfolg ablegten. Seit 2008 führt Martin jun. den Betrieb. Auch Alois Lechners Kinder haben die Leidenschaft für die Musik zum Beruf gemacht. Tochter Christine erlernte in einem der renommiertesten Betriebe Europas das Harmonikamachergewerbe, Sohn Thomas ist Solopauker bei den Wiener Philharmonikern und Universitätsprofessor für Schlagwerk an der Kunstuniversität Graz.
 
Durch Mundpropaganda zum Erfolg
Durch glückliche Umstände, so Martin Lechner, ließ damals der Erfolg nicht lange auf sich warten und Musiker der Wiener Philharmoniker wurden auf seine Lechner-Trompete aufmerksam. Bis heute leben die Lechner-Unternehmen in erster Linie von Mundpropaganda. „Die Musiker sagen uns, wo wir hinmüssen. Diesen Input brauchen wir, um uns ständig weiterentwickeln zu können“, betont Lechner.
Herbert von Karajan persönlich habe ihm einmal angeboten, nach Berlin zu gehen und dort Instrumente zu bauen, erklärt der Senior. „Aber ich brauche Ruhe zum Arbeiten. Ruhe und das gewohnte Umfeld hier in meiner Werkstatt in Bischofshofen.“
 
Martin sen., Alois, Martin jun. und Christine Lechner wurden von Thomas Wozak aus Anif fotografiert, der sich auf Porträt- und Produktfotografie spezialisiert hat. 

 

„Nur Qualität macht Freude!“

 

Fotograf: Thomas Wozak
www.wozak.at