Share on FacebookTweet about this on TwitterEmail to someone

Jutta und Oliver Kormann

„Wir haben eine neuartige Bootsklasse entwickelt“


Das Salzburger Hightech-Unternehmen Kormaran hat eine einzigartige Bootsklasse entwickelt – und damit international für Aufsehen gesorgt. Das Luxus-Wasserfahrzeug Kormaran K7 kann auf Knopfdruck seine Funktion wechseln – und das sogar während der Fahrt. Insgesamt sechs verschiedene Formen, wie Katamaran, Tragflächenboot oder Badeinsel, sind durch den Einsatz neuer Technologien und Fertigungsmethoden möglich.

Wasser war immer schon das Element von Unternehmensgründer Dr. Oliver Kormann. Der studierte Physiker hat sich viel mit Hydrodynamik beschäftigt und war selbst Mitglied in der österreichischen Nationalmannschaft in der Tornado-Bootsklasse. Aus der Unzufriedenheit mit den Bedingungen bei einem Segeltörn auf den Jungferninseln wurde die Idee des Hightech-Boots geboren. Gemeinsam mit seiner Frau Jutta gründete Oliver Kormann 2010 das Unternehmen Kormaran. Als Betriebswirtin ist sie für den wirtschaftlichen Part zuständig. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 20 Mitarbeiter.

„Lässt sich nicht ein Wasserfahrzeug entwickeln, das die positiven Eigenschaften verschiedener Bootsklassen vereint und deren Nachteile vermeidet?“, fragte sich Oliver Kormann nach einer ungemütlichen Überfahrt auf den Jungferninseln. Aus dieser Idee entstand ein neuartiges Wasserfahrzeug, das die Vorzüge aller bekannten Bootsklassen vereint. Eine ausgeklügelte Transformationsmechanik ermöglicht, das Wasserfahrzeug auf Knopfdruck z. B. vom Einrumpfboot zum Katamaran zu verwandeln. Dadurch lassen sich die Vorzüge der verschiedenen Bootstypen wie Wendigkeit und Stabilität verbinden. „Die Idee war, das Feeling beim Fahren eines Sportcabriolets und beim Fliegen mit einem Privatjet mit der Freiheit des Segelns zu vereinen – und dabei die Vorzüge aller bekannten Bootsklassen in einem Boot zu nutzen“, sagt Kormann. Gesetzt wird auf Karbonfasern, wie sie auch bei Formel-1-Wagen zum Einsatz kommen, und auf die Leichtbauweise wie im Flugzeugbau. Die hohen Qualitätsstandards entsprechen jenen von Hochleistungssportwagen. Verwendet werden Baustoffe wie hochfester Edelstahl, spezielle Stahllegierungen, Titanstahl und Flugzeugaluminium. Das Teakholz für das Deck stammt aus nachhaltigem Anbau. Das Resultat ist ein Luxus-Wasserfahrzeug, das mit seinem außergewöhnlichen Design auch optisch beeindruckt.

Für Aufsehen sorgte das Unternehmen mit dem Kormaran K7 u. a. international bei der Monaco Yacht Show und der Dubai International Boat Show. Ziel von Kormaran ist es, sich weltweit als Premium-Marke für einzigartige Wasserfahrzeuge zu positionieren.

Jutta und Oliver Kormann wurden fotografiert von Peter Kühnl. Der Fotograf aus Saalfelden ist spezialisiert auf Porträt-, Event-, Werbe-, Produkt- und Architekturfotografie.


„Lässt sich nicht ein Wasserfahrzeug entwickeln, das die positiven Eigenschaften verschiedener Bootsklassen vereint und deren Nachteile vermeidet?“

 

Fotograf: Peter Kühnl
www.peterkuehnl.com